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SZ 21.10.11 Marco Gregor: „Ich lebe den Trainerjob!“ Von Jörg Bressem
Fußball. Im Fußball werden Qualifikationsnachweise anders als im realen Leben erbracht. Häufig reicht es, dass ein Spieler zu aktiven Zeiten viele Tore schoss, schon ist er auch ein guter Trainer. In der Bundesliga verleiht die einstige Spielkunst bisweilen sogar die Befähigung zum Manager.
Bei Marco Gregor lief es anders und völlig untypisch: Er tat sich nie als guter Spieler hervor und er schoss nie viele Tore. Doch ist er deshalb auch ein Theoretiker? Wohl kaum, denn er ist als Trainer äußerst erfolgreich – nicht mit fußballerischer Intuition, sondern mit Engagement, Fleiß, Lernbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit. „Ich lebe diese Aufgabe“, sagt er.
Marco Gregor führte den SV Obernkirchen auf den zweiten Platz in der Kreisliga, ist damit schon jetzt erfolgreicher als viele Übungsleiter vor ihm. „Eines Tages will ich in der Bezirksliga trainieren“, erklärt er. „Am liebsten natürlich beim SV Obernkirchen.“
Marco Gregors Laufbahn begann unscheinbar. Er trainierte die A-Jugend des SV Engern, war sechs Jahre beim nicht mehr existierenden VfB Rinteln, kümmerte sich um die Reserve des SV Obernkirchen und ging schließlich zum TSV Krankenhagen, mit dem er in nur einem Jahr völlig überraschend in die Kreisliga aufstieg.
Spätestens dort wurde klar, dass seine Erfolge kein Zufall sein können. „Eigentlich wollte ich länger in Krankenhagen bleiben“, erzählt er. „Doch dann kam das Angebot des SV Obernkirchen. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen.“ Dort hat man es noch nicht bereut, Marco Gregor verpflichtet zu haben. Weil der Traditionsverein erstmals nach Jahren wieder am Aufstieg zur Bezirksliga schnuppert und weil die Trainingsbeteiligung gut ist, sind seine vorbildlichen Methoden von Interesse.
Marco Gregor bildet sich akribisch weiter, er besucht Fortbildungen und studiert permanent neue Trainingssysteme. „Im Fußball ist es genauso wie im sonstigen Berufsleben“, meint er. „Der Wandel verläuft immer rasanter und wer dann fachlich stehen bleibt, wird schnell abgehängt.“
Der 39-jährige Warenkommissionierer ist stolz darauf, dass sein Training abwechslungsreich ist. In den letzten drei Jahren habe er noch nie die Übungen einer Trainingseinheit wiederholen müssen.
Außerdem investiert er viel Zeit in die Beobachtung gegnerischer Mannschaften. „Ich habe den Anspruch, meinen Spielern jeden Sonntag individuelle Hinweise geben zu können“, erläutert er. Wichtig ist ihm auch, dass der SV Obernkirchen in der Fair-Play-Wertung mittlerweile ganz oben steht, und dass sein Trainerteam aus Sergej Wagner und Michael Scherf ausreichend gewürdigt wird. Auch die Arbeit von Jugendtrainer Oliver Nerge möchte er herausgestellt wissen: „Er versorgt mich mit bestens ausgebildeten jungen Leuten.“
Doch das weit überdurchschnittliche Engagement von Marco Gregor hat auch seine negativen Seiten: Früher fuhr er als eingefleischter Fan sogar zu Auswärtsspielen des Hamburger SV mit, heute reicht es zeitlich kaum noch für den Besuch eines Heimspiels. Auch weiß er, dass für seine Partnerin zu wenig gemeinsame Zeit bleibt. Doch in seinem Engagement für den Trainerjob will er nicht nachlassen, denn vielleicht klappt es ja schon in dieser Saison mit der Bezirksliga. „Platz 1 bis 3 ist drin“, ist sich Marco Gregor sicher.
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SZ 19.10.11 TuS Niedernwöhren zittert sich ins Viertelfinale
Fußball (luc). Im Achtelfinale des Kreispokals schrammte der SV Engern an einer Überraschung vorbei. Die Rinne-Elf unterlag dem Kreisliga-Spitzenreiter nach einer 2:0-Führung mit 6:7 nach Elfmeterschießen. Der VfL Bückeburg II schlug den TuS SW Enzen mit 4:3.
Kreispokal: FC Stadthagen II – SV Obernkirchen2:6. Per Freistoß brachte Elvis Kalac den Gastgeber mit 1:0 in Führung (15.). Erst als der FC nach einer Roten Karte für Bunga (40.) nur noch neun Spieler auf dem Feld hatte, kam der SV stärker auf und erzielte durch Sandro Kampf den 1:1-Pausenstand (43.). Per Freistoß brachte Stolle den Gastgeber erneut in Führung (60.). Nach dem erneuten Ausgleich durch Sandro Kampf (71.) brachten drei Tore innerhalb von nur fünf Minuten den Kreisligisten auf die Siegerstraße. Joscha Obst (75. und 80.) und Cicek (78.) erzielten eine Obernkirchener 5:2-Führung. Den Treffer zum letztlich zu hoch ausgefallenen 2:6-Endstand erzielte Sandro Kampf in der 85. Minute.
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SZ 17.10.11 Doppelpack von Sandro Kampf: SVO bleibt in Lauerstellung
Kreisliga (luc). Zu Erfolgen kamen die beiden führenden Teams in der Fußball-Kreisliga. Spitzenreiter TuS Niedernwöhren setzte sich mit 3:0 über den SV Victoria Lauenau durch, der Tabellenzweite SV Obernkirchen kam zu einem 2:1-Erfolg beim SV Engern. Der Tabellendritte VfL Bückeburg unterlag dem TSV Algesdorf mit 2:3. Im Tabellenkeller spielte der TSV Krankenhagen gegen die SG Rodenberg 1:1-remis.
SV Engern – SV Obernkirchen 1:2. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit setzte sich der SV Obernkirchen knapp aber verdient in Engern durch. Mit einem unhaltbaren Freistoß aus gut 30 Metern genau in den Winkel brachte Dennis Rinne den im ersten Spielabschnitt tonangebenden Gastgeber mit 1:0 in Führung (26.). Nach einem Foul an Sandro Kampf verwandelte der gefoulte Spieler den fälligen Strafstoß zum 1:1-Pausenstand (45.). Nach dem Seitenwechsel wurde der Gast zur klar spielbestimmenden Mannschaft. Nach einer Flanke erzielte Sandro Kampf per Kopfball den verdienten Siegtreffer (78.).
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SZ 14.10.11 Wiedererstarkter SV Engern flößt Respekt ein
Kreisliga (seb). Der SV Obernkirchen ist seit sieben Spielen ohne Niederlage, aber auch die Serie des SV Engern – fünf Spiele ungeschlagen – kann sich sehen lassen. Am Sonntag treffen beide Mannschaften im Gänsedorf aufeinander. Dann stellt sich heraus, welche Serie zu Ende geht.
SV Engern – SV Obernkirchen: „Wer Meister werden will, sollte beim SV Engern gewinnen“, so die Meinung von Thorsten Rinne, der den SVO zu den Titelaspiranten zählt. Das Schlüsselspiel beim MTV Juventus hat der Tabellenzehnte souverän gewonnen. „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen getankt, die Stürmer treffen“, freut sich der Trainerfuchs. Rinne hat sich den SVO-Sieg in Niedernwöhren angeschaut und seine Schlüsse gezogen: „Wir müssen die schnellen Obernkirchener Spitzen in den Griff bekommen, die Zuspiele verhindern und die Räume eng machen. Das ist keine Hexerei, unser System ist dafür ausgerichtet.“ Benedikt Eckel und Kai Moch fehlen. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Niklas Ritter und Mario Cimino.
Der SVO ist der erste Niedernwöhren-Bezwinger in dieser Saison. Nun gilt es, den Sieg mit einem Dreier in Engern zu veredeln. „Das Spiel beim TuS war spannend, wir haben es versäumt, die zweite Bude zu machen. Über ein Remis hätten wir uns nicht beklagen dürfen, aber Jannik Schulze hat toll gehalten“, lobt SVO-Coach Marco Gregor seinen Keeper und war von seiner Mannschaft begeistert. Mit großem Respekt reist der SVO zum wiedererstarkten SV Engern. „Das wird kein Feuer-frei-Spiel, sondern Geduld ist angesagt. Wir müssen die quirligen SVE-Stürmer von unserem Strafraum fernhalten“, fordert Gregor. Yannik Brandhorst fällt mit einem Muskelriss bis zur Winterpause aus. Phillip Watermann sowie einige A-Junioren-Spieler stehen aber zur Verfügung.
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SZ 12.10.11 SV Obernkirchen gelingt die Sensation
Fußball (seb). Der TuS Niedernwöhren ist doch nicht unschlagbar. Im 12. Saisonspiel hat es den Kreisliga-Spitzenreiter erwischt. Die Reuther-Elf verlor gegen den neuen Tabellenzweiten vom SV Obernkirchen mit 0:1.
Kreisliga: TuS Niedernwöhren – SV Obernkirchen 0:1. In der ersten Hälfte waren die Gäste klar besser und führten verdient durch ein Tor von Sandro Kampf (23.) mit 1:0. Pech hatte die Gregor-Elf bei einem Lattenschuss von Kampf nach acht Minuten. Zudem musste TuS-Akteur Dennis Schwarze (40.) auf der Linie klären. Die Hausherren agierten zu hektisch und hatten lediglich durch Steffen Führing (10.) eine gute Möglichkeit. In der Pause fand TuS-Trainer Lars Reuther die richtigen Worte. Die Hausherren waren in der zweiten Hälfte drückend überlegen, hatten aber entweder kein Schussglück oder scheiterten am überragend haltenden Obernkirchener Keeper Jannik Schulze. Slavisa Popadic (50.) traf die Latte, Markus Mensching (60.) fand in Schulze seinen Meister und Führing (90.) schoss ebenfalls an das Aluminium. In der 84. Minute sah der Niedernwöhrener Markus Mensching die gelb-rote Karte.
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